Zölle auf klimafreundliche Technologien aufheben

publiziert: Montag, 10. Dez 2007 / 13:30 Uhr

Bern - Bundesrätin Doris Leuthard möchte klimafreundliche Technologien von Zöllen befreien oder die Zölle mindestens markant senken. Sie unterstützt eine entsprechende von der EU und den USA an der UNO-Klimakonferenz in Bali vorgelegte Liste.

Agrartreibstoffe würden möglicherweise aus der Liste entfernt, sagte Leuthard.
Agrartreibstoffe würden möglicherweise aus der Liste entfernt, sagte Leuthard.
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Die Liste enthält 153 umweltgerecht produzierte Güter. Eine Zollbefreiung sollte im Rahmen der Regeln der Welthandelsorganisation WTO erfolgen, sagte Leuthard in Interviews mit dem Zürcher «Tages-Anzeiger» und dem Berner «Der Bund».

«Es braucht für Entwicklungsländer erschwingliche Technologien, welche die Treibhausgase reduzieren», deshalb müssten die Zölle sinken, begründete Leuthard ihre Unterstützung im «Bund.»

«Boomender Markt»

Auch die Schweiz hätte einen Nutzen davon. «Es wird einen boomenden Markt geben, und die Schweizer Wirtschaft kann davon profitieren», sagte sie dem «Tages-Anzeiger».

Die Chefin des Eidg. Volkswirtschaftsdepartements (EVD) äusserte sich auch zum Streit mit Brasilien. Brasilien ist erbost darüber, dass Biotreibstoffe wie das vor allem in Brasilien produzierte Ethanol auf der Liste fehlen.

Nicht lagen warten

Agrartreibstoffe seien inzwischen umstrittten, sagte Leuthard dem «Bund». Auch andere Produkte würden zu reden geben. Die EVD-Chefin sprach sich dennoch für rasches Handeln aus: «Es ist möglich, dass wir, anstatt lange zu diskutieren, nur mit 60 bis 70 unbestrittenen Produkten starten.»

Im «Tages-Anzeiger» sprach sie sich dafür aus in einer ersten Phase den Transport in der Ökobilanz nicht zu berücksichtigen. Sonst hätten Güter aus Staaten wie Australien wegen der langen Transportwege keine Chance, auf die Liste zu kommen.

(ht/sda)

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