St. Gallen sagt deutlich Ja zu Erdwärme
publiziert: Sonntag, 28. Nov 2010 / 14:32 Uhr
St. Gallen plant den Atomausstieg bis 2050.
St. Gallen plant den Atomausstieg bis 2050.

St. Gallen - Die Stadt St. Gallen baut für 159 Millionen Franken ein Erdwärme-Kraftwerk und erweitert das Fernwärme-Netz. Die Stimmberechtigten hiessen den Kredit mit 18'561 zu 3827 Stimmen sehr deutlich gut. Die Stimmbeteiligung betrug 53,4 Prozent.

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Die Erwärme-Vorlage stiess mit über 80 Prozent Ja-Stimmen auf überwältigende Zustimmung. Es ist der bisher grösste städtische Kredit in St. Gallen.

76 Millionen Franken kosten die Tiefenbohrungen und der Bau des Kraftwerks; für 83 Millionen wird das bestehende Fernwärme-Netz in Etappen ausgebaut. Mittelfristig sollen bis zur Hälfte der Wohnhäuser umweltfreundlich mit Geothermie geheizt werden.

Unter der Stadt wird in einer Tiefe von 4000 bis 5000 Metern heisses Wasser von bis zu 170 Grad erwartet. Seismische Messungen lieferten gute Vorzeichen. Das Projekt ist aber nicht ohne Risiko: Im schlechtesten Fall droht der Stadt ein Verlust von 60 Mio. Franken. Ein Drittel davon ist vom Bund versichert.

AKW-Ausstieg: Gegenvorschlag angenommen

Mit 13'142 zu 9297 Stimmen abgelehnt wurde die Initiative «Stadt ohne Atomstrom». Danach hätte die Stadt keine Atomstrom-Verträge mehr verlängern oder neu abschliessen dürfen.

Klar angenommen mit 13'049 zu 8192 Stimmen wurde ein Gegenvorschlag des Stadtparlaments. Dieser sieht den Atom-Ausstieg bis 2050 «unter Wahrung der Versorgungssicherheit» vor.

(ht/sda)

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