Griffigere Energie- und Klimapolitik gefordert
publiziert: Dienstag, 28. Okt 2008 / 14:11 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 28. Okt 2008 / 16:46 Uhr

Bern - Ein Programm für Gebäudesanierungen, eine CO2-Reduktion im Inland und eine stärkere Förderung der Solarenergie: Dies fordert der Gewerkschaftsdachverband Travail.Suisse. Damit könnten auch Zehntausende Arbeitsplätze geschaffen werden, hält er fest.

Gebäude sollen saniert und die Solarenergie wirksam gefördert werden.
Gebäude sollen saniert und die Solarenergie wirksam gefördert werden.
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Mit Gebäudesanierungen könnten der Energieverbrauch und der CO2-Ausstoss rasch und wirksam gesenkt werden, hiess es an einer Medienkonferenz in Bern. Bereits aus der laufenden CO2-Abgabe stünden rund 200 Mio. Franken zur Verfügung, die sofort dafür eingesetzt werden könnten.

Mit einem Gebäudesanierungsprogramm im Sinne des bundesrätlichen Aktionsprogramms zur Energieeffizienz könne der Wirtschaft bereits im Verlauf des nächsten Jahres ein Impuls gegeben werden. Das sei angesichts der drohenden Rezession dringend notwendig.

Solarblockade aufheben

In der anstehenden Revision des CO2-Gesetzes sei eine Reduktion des CO2-Ausstosses in der Schweiz vorzusehen. Auch sei die «Förderblockade» bei der Solarenergie aufzuheben, lautet eine weitere Forderung von Travail.Suisse. Im Moment seien wegen einer mangelhaften Umsetzung der kostendeckenden Einspeisevergütung für erneuerbare Energien 500 Mio. Franken an Investitionen in Fotovoltaikanlagen blockiert.

Travail.Suisse-Präsident Martin Flügel ist überzeugt, dass sowohl das Gebäudesanierungsprogramm als auch die Förderung der Solarenergie positive Auswirkungen auf den Werkplatz Schweiz hätten: Schaffung von Arbeitsplätzen in Entwicklung, Herstellung und Montage von technischen und baulichen Installationen. Dazu käme als weitere indirekte Wirkung die Einsparung von mehreren Milliarden Franken für Erdölimporte.

(ht/sda)

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