Europa: Lahmer Fortschritt von Green IT
publiziert: Freitag, 11. Jul 2008 / 20:45 Uhr

Genf/München - Angesichts der explodierenden Kosten für Energie hat sich Green IT zwar zum Modewort etabliert, für einen Grossteil der europäischen Unternehmen ist es bisher jedoch auch bei blossen Worten statt Taten geblieben.

«Green IT» hat sich zum Modewort etabliert.
«Green IT» hat sich zum Modewort etabliert.
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Über 40 Prozent stufen den eigenen Betrieb im Sinne von «Green» als nicht besonders gut oder sogar schlecht ein. Dennoch versuchen sie diesen Umstand nicht zu verbessern, wie der Speichernetzspezialist Brocade aufzeigt.

Deutsche Unternehmen liegen im Europavergleich hinsichtlich ihrer Green-IT-Ambitionen voran. Trotzdem denkt auch dort mit nur 19 Prozent weniger als ein Fünftel aktiv an die Anschaffung umweltfreundlicher IT-Produkte.

«Das geringe Interesse an umweltverträglichem Handeln ist erschreckend, insbesondere wenn man den Druck der Industrie und die ständige Berichterstattung der Medien unter Betracht zieht», meint Ulrich Plechschmidt, Brocade Vice President im EMEA-Raum.

Energie-Ineffizienz als Problem

Angesichts dieses Desinteresses stellt die Energie-Ineffizienz für viele Verantwortliche in den IT-Abteilungen trotzdem ein Problem dar. So seien 60 Prozent der Meinung, dass die Ausgaben für Energie zu hoch sind.

«Aus unserer Sicht ist es erstaunlich, dass sich Menschen Sorgen um Energie machen und keinen entscheidenden Schritt unternehmen, effizientere und umweltfreundlichere Produkte zu kaufen. Das wäre einer der einfachsten Schritte, mit denen Unternehmen nicht nur die Umweltbelastung, sondern auch die Kosten senken könnten», so Plechschmidt.

Schlusslicht Italien

Im internationalen Ranking bildet Italien beim Interesse an Green IT und energieeffizienten Produkten das Schlusslicht, während Deutschland die höchste Aktivität aufweist.

Zwei Drittel der europäischen Unternehmen sind bereits auf der Suche nach Möglichkeiten, um den Energieverbrauch zu senken. Ein Drittel bleibt jedoch weiterhin inaktiv. Dabei sei weithin bekannt, dass die IT ein Hauptverursacher für den Energieverbrauch in Unternehmen ist. Am weltweiten Stromverbrauch gemessen, verbrauchen allein Rechenzentren etwa zwei Prozent der gesamten Elektrizität.

Anhand energieeffizienter Technologien stecke in jenen Bereichen ein enormes Einsparungspotenzial. Die Unternehmen seien in ihrem eigenen Interesse dazu angehalten, diese Möglichkeiten zu nutzen.

(smw/pte)

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