EURO 08: Vorbildliches Umweltmanagement

publiziert: Donnerstag, 13. Nov 2008 / 12:52 Uhr

Bern - Als erster Fussball-Grossanlass hatte sich die EURO 08 in der Schweiz und in Österreich auf Grundsätze der Nachhaltigkeit verpflichtet. Ein Bericht der zuständigen Behörden stellt ihr nun ein gutes Zeugnis aus.

Energiebedarf in Stadien und Fanzonen sei zu rund 90 Prozent mit Ökostrom aus Wasser, Sonne und Wind gedeckt worden.
Energiebedarf in Stadien und Fanzonen sei zu rund 90 Prozent mit Ökostrom aus Wasser, Sonne und Wind gedeckt worden.
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Laut dem Bericht sind im Fernverkehr mehr 65 und im Nahverkehr mehr als 80 Prozent der Besucher mit öffentlichen Verkehrsmitteln angereist. Das Kombiticket (Matchbillett als GA) und das stark erweiterte Verkehrsangebot hätten massgeblich zum Erfolg beigetragen, schreibt das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE).

Wassersparende Armaturen und Sonnenkollektoren in den Fussballstadien waren laut ARE vorbildlich für das Umweltmanagement. Mehrwegbecher in den Fanzonen hätten die Abfallmenge reduziert. Der Energiebedarf in Stadien und Fanzonen sei zu rund 90 Prozent mit Ökostrom aus Wasser, Sonne und Wind gedeckt worden.

Alle EURO-Stadien verfügten zudem über spezielle Zugänge und sanitäre Einrichtungen für Gehbehinderte. Insgesamt standen mehr als 4100 Rollstuhlplätze bereit. Dank einem extra für die EURO 08 entwickelten Gerät konnten Blinde und Sehbehinderte die Matches mit erweitertem Kommentar live im Stadion miterleben.

Die Messlatte für kommende Veranstalter liege hoch, heisst es in der Mitteilung des ARE vom Donnerstag: «Das Nachhaltigkeitsmanagement an der EURO 2008 war eine Pionierleistung bei Fussball-Grossveranstaltungen und dient als Richtschnur für künftige Projekte.»

(smw/sda)

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