Die Landwirtschaft müsse wettbewerbsfähig sein
publiziert: Freitag, 16. Okt 2009 / 19:56 Uhr

Zürich - Die Schweiz kann und muss eine aktive Rolle übernehmen bei der Bekämpfung des Hungers in der Welt. Im Zentrum eines künftigen Ernährungssystems müsse allerdings die Nachhaltigkeit stehen, sagte Bundesrätin Doris Leuthard an der ETH Zürich.

Bundesrätin Doris Leuthard: Offene Märkte und eine wettbewerbsfähige Landwirtschaft sichern die Ernährungssicherheit.
Bundesrätin Doris Leuthard: Offene Märkte und eine wettbewerbsfähige Landwirtschaft sichern die Ernährungssicherheit.
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Grundsätzlich könne die Schweiz auf zwei Arten zur weltweiten Ernährungssicherheit beitragen, sagte Leuthard gemäss Redemanuskript. Einerseits, indem sie sich für offene Märkte einsetze und anderseits mit ihrer eigenen Landwirtschaftspolitik: Die Schweizer Bauern müssten wettbewerbsfähig sein und qualitativ hochwertige Nahrungsmittel produzieren können.

Wie Leuthard an einer Podiumsveranstaltung anlässlich des Welternährungstages sagte, muss ökonomische, soziale und ökologische Nachhaltigkeit im Zentrum sämtlicher Überlegungen bei der Ressourcenbewirtschaftung und Ernährungssicherheit stehen. Dies sei auch die Voraussetzung für ein langfristiges Funktionieren des Marktes.

Weitere Öffnung der Märkte

Dem Handel komme bei der globalen Ernährungssicherung eine entscheidende Bedeutung zu. Für exportierende Entwicklungsländer sei es zentral, dass sie Zugang zu den internationalen Märkten hätten. Mit einer weiteren Öffnung der Märkte könne die Schweiz hier einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklungshilfe in diesen Ländern leisten.

Die Schweiz befürworte zudem innovative Finanzierungslösungen wie öffentlich-private Partnerschaften im Bereich der Landwirtschaft. Auf Initiative der Schweizer Regierung entstehe deshalb zur Zeit ein Projekt der FAO (UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft), dem Lebensmittelkonzern Nestlé und dem Bundesamt für Landwirtschaft.

(tri/sda)

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Wettbewerbsfähige Landwirtschaft
Der Lebensmittelkonzern Nestle hat jetzt aufeinmal seine soziale Ader entdeckt! Oder hofft er auf einen satten Gewinn?

Was will die Welt von der CH lernen? Die CH hat 40% der Lebensmittel aus dem Ausland,Tendenz steigend.

Was bedeutet das Wort wettbewerbsfähig? Noch mehr direkte Zahlungen, damit wir Konsumenten ja nicht zu viel für Lebensmittel zahlen müssen?

Ansonsten war das eine tolle Rede Frau Leuthard, Sie sagen einmal mehr nichts verbindliches.

http://www.news.ch/Welternaehrungstag+neue+Loesungen+sind+gefragt/4096...
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    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
 
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