Carbon-Ranking und Indices für 300 Top-Firmen Europas

publiziert: Mittwoch, 15. Jun 2011 / 12:00 Uhr
Das neue Index-Konzept hilft beim nachhaltigen Investieren
Das neue Index-Konzept hilft beim nachhaltigen Investieren

Die englische non-profit Organisation «Environmental Inverstment Organisation» (EIO) hat einen Karbon-Index der grössten Europäischen Firmen aus allen Branchen veröffentlicht. Mit diesem Index soll Investoren eine Handhabe gegeben werden, Investitionen in Unternehmen nicht nur nach finanziellen, sondern auch nach umwelttechnischen Massstäben zu tätigen.

Weiterführende Links zur Meldung:

Carbonindex
Der Carbonindex der 300 grössten Firmen Europas
eio.org

Homepage der EIO
Die EIO Website bietet tiefergehende Infos zu angebotenen Indices
eio.org.uk/

Der EIO ist es dabei klar, dass Investoren auch auf die Performance einer Firma achten müssen. Deshalb fliessen in den Carbon-Index als erste einmal jene Zahlen ein, die auch einen Fonds-Manager interessieren: Umsatz und Gewinn stehen auch hier am Anfang. Die Rangfolge im Index wird danach aber mit dem am 6. Juni veröffentlichten Carbon Ranking verbunden. Je nach Menge der pro Million Umsatz ausgestossenen CO2-Equivalente und der Vollständigkeit und der Transparenz dieser Zahlen (wobei manche Firmen gar keine Zahlen bekannt geben), wird der Rang der Firma im Index dann nach oben oder unten korrigiert.

So würde ein im normalen Index an der Spitze stehendes Unternehmen, das eine schlechte Bewertung seiner Nachhaltigkeit bekommt, ins Mittelfeld relegiert werden, während eine transparent und nachhaltig mit den Ressourcen umgehende Firma aus dem Mittelfeld womöglich in die Nähe der Spitze vorstossen könnte, wobei die Verschiebungen meist subtiler sein werden.

Umgewichtung nach Nachhaltigkeit

Diese Kombination aus Carbon-Ranking und Aktien-Indices (es wird jener von Bloomberg verwendet) ergeben für Investoren, die sowohl auf Nachhaltigkeit als auch auf Performance setzen ein neues Bild der Investmentlandschaft. Zum einen, weil so klar ersichtlich wird, welche Firmen ihre ökologische Governance bereits dem neuen Jahrtausend angepasst haben und zum anderen, weil auch hier nur Firmen, die lohnend arbeiten an der Spitze stehen können.

Diese sogenannten ET (Environmental Tracking) Indices könnten, wenn auf einer breiten Basis angewendet den Druck auf die grossen Umweltverschmutzer vergrössern, da durch diese Investoren ihr Geld ehre in solche Firmen investieren würden, die nachhaltig arbeiten.

Am Ende ist es das Geld, das über die Firmenpolitik und daher auch Umweltpolitik einer Firma bestimmt. Wenn der Aktienpreis von diesen «grünen» Faktoren mit beeinflusst wird, könnte ein Denkwandel in vielen Firmen eingeleitet werden, der sonst nie stattfinden würde.

Die EIO hat mit dem neu gewichteten Index als erstes für Europa (USA und Asien sind in Vorbereitung) ein Mittel geschaffen, das dabei helfen könnte, die Wirtschaft auf ein nachhaltigeres Fundament zu stellen.

Anbei kann übrigens auch das Link zum Carbon-Ranking gefunden werden - ganz interessant auch, wie die Schweizer Unternehmen abschneiden.

(et/news.ch)

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