Am 22. März 2009 ist Weltwassertag
publiziert: Sonntag, 22. Mrz 2009 / 10:20 Uhr

Zürich - Schweizer Wasserversorgungen und Gemeinden unterstützen Trinkwasserprojekte in Entwicklungsländern.

Ein neuer Brunnen mit Handpumpe in Cabo Delgado, Moçambique.
Ein neuer Brunnen mit Handpumpe in Cabo Delgado, Moçambique.
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solidarit'eau suisse
Die Initiative «Solidarit’eau suisse» fördert die Unterstützung von Trinkwasserprojekten in Entwicklungsländern durch Schweizer Wasserversorgungen und Gemeinden.
www.solidariteausuisse.ch

Der Schweizerische Verein des Gas- und Wasserfaches (SVGW) und solidarit'eau suisse nehmen den diesjährigen Weltwassertag zum Anlass, auf die Initiative von solidarit'eau suisse hinzuweisen.

Seit Juni 2007 fördert diese Plattform die Unterstützung von Trinkwasserprojekten in Entwicklungsländern durch Schweizer Wasserversorgungen und Gemeinden. 1992 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 22. März eines jeden Jahres zum «Tag des Wassers».

Der internationale Weltwassertag soll die Öffentlichkeit auf die Probleme im Zusammenhang mit dem Element Wasser aufmerksam machen. Alle Staaten sind aufgerufen, an diesem Tag einen besonderen Blick auf das Schutzgut «Wasser» zu werfen.

Frisches und einwandfreies Leitungswasser nach Belieben

In der Schweiz sind wir in der glücklichen Lage, dass wir über genügend Trinkwasser verfügen. Dank strenger Gesetze, den Branchenrichtlinien und Ausbildungsprogrammen des SVGW sowie aufgrund der professionell geführten Wasserversorgungen schneidet die Schweiz auch bezüglich Trinkwasserqualität sehr gut ab. Hierzulande kann frisches und einwandfreies Leitungswasser nach Belieben aus dem Wasserhahn getrunken werden.

Wenn wir allerdings über die Schweiz und Europa hinausschauen, ist die ausreichende Versorgung der Menschen mit Wasser nicht garantiert. Rund 1,2 Milliarden Menschen schöpfen ihr Trinkwasser jeden Tag aus verschmutzten Quellen. Jedes Jahr sterben über fünf Millionen Menschen an den Folgen von verunreinigtem Trinkwasser, wie Durchfall oder Cholera. Alle 8 Sekunden stirbt ein Kind an einer dieser eigentlich heilbaren Krankheiten.

In vielen Dörfern in den Entwicklungsländern fehlt selbst das Geld, um eine einfache Trinkwasserversorgung zu bauen. Im 21. Jahrhundert werden wir zusehends vor dem Problem stehen, eine ausreichende Wasserversorgung der Weltbevölkerung zu gewährleisten. Fehlt diese, drohen kriegerische bzw. gewaltsame Konflikte auszubrechen. Deshalb sind zusätzliche Anstrengungen notwendig.

Ein Franken pro Kopf und Jahr

solidarit'eau suisse bietet Wasserversorgungen und Gemeinden eine einfache Möglichkeit, Trinkwasserprojekte in Entwicklungsländern wirkungsvoll zu unterstützen. Bereits ein gespendeter Rappen pro Kubikmeter verbrauchten Trinkwassers pro Person und Jahr reicht aus, um anderswo die Not zu lindern. Dieser Betrag entspricht jährlich zirka einem Franken pro Kopf und Jahr. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Schweizer Wasserversorgungen garantiert ausserdem, dass das gespendete Geld professionell eingesetzt wird und die Projekte dem Stand der Technik entsprechen.

Zusammen mit den Hilfswerken aus der Schweiz stand der SVGW von Beginn weg hinter dem von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) und der Aguasan Gruppe angeregten Initiative. Bereits unterstützen mehrere Schweizer Gemeinden und Wasserversorgungen in allen Sprachregionen Trinkwasserprojekte in Entwicklungsländern. Und laufend kommen neue hinzu.

Der SVGW und solidarit'eau suisse bedanken sich bei allen Gemeinden und Wasserversorgungen, die sich bereits engagieren. Ausserdem hat der SVGW, als nationale Dachorganisation der Gas- und Wasserversorgungen, alle seine Mitglieder angeschrieben und dazu eingeladen, sich der Initiative anzuschliessen.

(li/pte)

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