China verändern

50 Jahre WWF - Neuer Schwerpunkt Klimaerwärmung

publiziert: Dienstag, 1. Mrz 2011 / 13:25 Uhr
Regenwald in Panama: Der WWF setzt sich auch hier für Biodiversität ein.
Regenwald in Panama: Der WWF setzt sich auch hier für Biodiversität ein.

Zürich - Die Umweltschutzorganisation World Wildlife Fund (WWF) hat sich zu ihrem 50. Geburtstag neue Arbeitsschwerpunkte verordnet. Sie will sich künftig stärker für den Klimaschutz einsetzen, ohne das bisherige Engagement für Biodiversität aufzugeben.

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Der WWF hat am Dienstag in Zürich aus Anlass seines 50. Geburtstags eine Rückschau auf seine Erfolge und einen Ausblick auf künftiges Engagement präsentiert. Gegründet wurde die Organisation 1961 von britischen und Schweizer Naturfreunden.

Sie starteten ihren Einsatz für den Erhalt der Artenvielfalt damit, dass sie innerhalb einer Woche 60'000 Pfund sammelten für den Schutz der Nashörner, die damals vom Aussterben bedroht waren.

525 Millionen Euro Jahresumsatz

Heute verfügt die internationale Organisation mit Sitz in Gland VD über 5400 Mitarbeiter, 31 nationale Organisationen und einen Jahresumsatz von 525 Millionen Euro. Sie unterstützt 1300 Projekte in über 100 Ländern.

Als grösste Erfolge des WWF listete dieser am Dienstag seinen Einsatz für die nachhaltige Waldnutzung, die Gründung des MSC-Labels für nachhaltigen Fischfang und den teilweisen Schutz des Korallendreiecks in Südostasien und des Great Barrier Reefs vor Australien auf.

China verändern

Künftig wolle man sich aber verstärkt gegen die globale Klimaerwärmung einsetzen, sagte Hans-Peter Fricker, Geschäftsführer des WWF Schweiz am Dienstag. Gelinge es nicht, die Klimaerwärmung zu stoppen, seien die katastrophalen Folgen nicht mehr korrigierbar.

WWF-Programmdirektor Thomas Vellacotti betonte, man wolle sich vor allem in China engagieren: «Wenn wir einen Markt mit 1,3 Milliarden Menschen verändern können, dann ist das eine riesige Chance, damit auch einen Teil der Welt zu verändern».

(dyn/sda)

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