WWF fordert Abrissprämie für Altbauten
publiziert: Freitag, 12. Jun 2009 / 13:17 Uhr

Bern - Der WWF Schweiz fordert die Einführung einer Abrissprämie für alte Häuser, die sich kaum mehr sanieren lassen. Die Schrottprämie für Altautos habe in Deutschland viel bewirkt.

Architektonisch wertvolle Gebäude sollen der Massnahme nicht zum Opfer fallen.
Architektonisch wertvolle Gebäude sollen der Massnahme nicht zum Opfer fallen.
Doch gebe es sinnvollere Klimaschutzmassnahmen als Altautos durch beliebige Neuwagen zu ersetzen, schreibt der WWF in einer Medienmitteilung.

Viele Altbauten in der Schweiz sind schlecht isoliert und damit eigentliche Energieschleudern. Entsprechend hoch sind die CO2-Emissionen, was massgeblich zur Klimaerwärmung beiträgt. Experten gehen von rund 200'000 alten Häusern aus, die sich kaum noch vernünftig sanieren lassen. Deshalb fordert der WWF Schweiz eine Abrissprämie für Altbauten.

Niedrigstenergie-Gebäude

Wer sein altes Haus abreisst und durch ein modernes Niedrigstenergie-Gebäude (Minergie-P-Eco-Standard) ersetzen lässt, soll von staatlichen Geldern profitieren. „Wichtig ist uns aber, dass keine geschützten oder architektonisch wertvollen Gebäude abgerissen werden“, betont Patrick Hofstetter, Klimaexperte des WWF Schweiz.

Der Besitzer eines durchschnittlichen Einfamilienhauses soll von einer Prämie von rund 20'000 Franken profitieren können, falls er den Altbau abreisst und durch ein neues Minergie-P-Eco-Haus ersetzt. „So unterstützen wir gleich zwei Ziele: Die Baubranche erhält wichtige Wachstumsimpulse in einem zukunftsfähigen Sektor und der Ausstoss von CO2 wird wirkungsvoll gesenkt“, sagt Klimaexperte Patrick Hofstetter.

100'000 Tonnen CO2 einsparen

Der Kanton Zürich hat die Abrissprämie bereits im April eingeführt. Auf nationaler Ebene könnten mit einem Fonds von 200 bis 300 Millionen Franken Ersatzinvestitionen von bis zu 8 Milliarden Franken ausgelöst werden.

Jährlich würden so 40 Millionen Liter Heizöl eingespart und rund 100'000 Tonnen weniger CO2 ausgestossen. Positiver Nebeneffekt der Massnahme: Dank verdichteter Bauweise gibt es in Städten und Agglomerationen mehr Neuwohnungen und gleichzeitig weniger Verkehr.

(ht/sda)

Schrottprämien
Da haben Sie völlig recht DasES. Die Abwrackprämien bei Autos sind nur Subventionen für Automobilhersteller. Richtige Dreckschleudern werden in Europa schon lange nicht mehr verkauft. Der Anteil solcher Farhzeuge ist klein und die damit gefahrenen Kilometer sind wenige.

Beim Verbrauch sieht es leider anderst aus, da bleibt viel zu machen. Nun ist es aber so, dass die Hersteller in den letzten Jahren das Motto Grösser-Stärker-Breiter-Schneller vertraten und nicht sparsamer. Man muss sich nur als Beispiel den Anteil an Audi RS6 auf Schweizer Strassen anschauen. Was will man eigentlich mit 300 bis 500 PS Autos auf Schweizer Strassen? Schneller 120 km/h fahren?

Das Umdenken in der Gesellschaft, dass PS nicht gleich Schw......länge ist, findet so langsam statt. So wird das Umschwenken auf sparsame Autos nicht von den Politikern, Herstellern oder durch Prämien herbeigeführt, sondern dadurch dass es sinnvoller Trend werden wird auch zu unserer Umwelt zu schauen.

Zieht man die ganze Energiebilanz eines Fahrzeuges in Betracht, also auch Produktion, Transport sowie das Fahrzeugsdurschnittsalter, würde so etwas in der Schweiz gar nichts bringen.
So ein Quatsch
Da behaupten die: "Die Schrottprämie für Altautos habe in Deutschland viel bewirkt." und merken nicht einmal, dass die Schrottprämie dem Umweltschutz einen Bärendienst geleiset hat, denn alles andere als die Umwelt profitiert von dieser Ressourcen- und Energievernichtung. Dann steht "Dank verdichteter Bauweise gibt es in Städten und Agglomerationen mehr Neuwohnungen und gleichzeitig weniger Verkehr", dabei ist jedem klar, dass wenn mehr Natur vernichtet wird, weil mehr Beton aufeinander gestapelt wird, kein Mensch weniger fährt, sondern dass genau das Gegenteil der Fall ist. Wo mehr Leute nahe beieinander leben ist nicht nur das Bedürfnis grösser, aus diesem Ghetto auszubrechen und die Arbeit wird ja auch nicht zu Hause stattfinden. Aber der WWF kann ja einen Schritt vorausgehen und seine Hauptquartiere und die umweltbelastenden Häuser aller seiner Mitglieder abreissen lassen und sich ins Exil begeben
Beinahe richtig
Ich hatte auch mal eine Wohnung. Ich hätte sie gerne abbezahlt, durfte es aber nicht wegen dem Eigenmietwert. Die Banken haben daran verdient.

Die Hypozinsen kann man nämlich von den Steuern abziehen.

Wie midas geschrieben hat, der Eigenmietwert ist gegen den Mittelstand.

Das Problem in diesem Land ist, dass zu viel subventioniert wird. Da werden die Tabakbauern und auch die Weinbauern subventioniert, auf der Gegenseite werden dannn Antiraucher- und Antialkoholkampagnen unterstützt.

Wäre der Bund ein Mensch und nicht eine Ansammlung von Menschen, würde ich sagen; der leidet unter einer Persönlichkeitsspaltung.
Lieber Albert
Solange es Steuern und Gesetze gibt, wird es auch Jene geben die Lücken ausnützen und sich bereichern. Das lässt sich eindämmen, aber nie voll verhindern.

Das von Ihnen gebrachte Beispiel dürfte aber sehr selten sein und entspricht sicher nicht dem Gros der normalen Hausbesitzer. Hausbesitzer wohl gemerkt, nicht wenn die Immobilien in Gesellschaften sind oder damit spekuliert wird.

Dass immer nur einzelne Extremfälle von schwarzen Schafen herbeigezogen werden finde ich bedauerlich. Es hatte schon seine Gründe warum in keinem anderen Land in Europa prozentual so wenige Leute ein Eigenheim besitzen. Das müsste eigentlich mal zum Nachdenken anregen. Zumal wir im Vergleich sehr niedrige Hypozinsen haben. Ein Steuerparadies ist die Schweiz, für Schweizer zumindest, auch nicht.

Man versteuert das Einkommen, das Vermögen, die Erbschaft (zumindest noch in vielen Kantonen) und dann noch den Eigenmietwert. Der Staat nimmt sich also vom gleichen Geld viermal einen Anteil.

Ich finde ein Ehepaar welches das ganze Leben hart gearbeitet hat, sollte im Alter ein abbezahltes Haus geniessen können ohne dass es wieder vom Staat bestraft wird. Für die meisten in der Schweiz bleibt das ein Traum. Zum einen wegen der Immobilienpreise, zum anderen weil das Haus eigentlich fast immer der Bank gehören wird. Besitzer die Ihre Bankschulden abtragen, werden ja vom Staat wieder bestraft. Also heisst die Parole, Schulden sind gut.

Im Vergleich dazu können sich in Italien oder Spanien viel mehr Arbeiter ein Haus leisten. Ich persönlich finde daher solche Steuern nicht sozial. Die Reichen kann man wo anderst besser abholen.
Eigenmietwert...
Solange die Hauseigentümer alle möglichen Investitionen von den Steuern abziehen können, ist der Eigenmietwert in Ordnung. Ich kenne Leute, welche nicht schlecht verdienen, die durch Investitionen in ihr Haus ihr Einkommen so stark nach unten korrigieren konnten, dass sie Krankenkassenvergünstigung erhielten.
Dumme Idee
Ja das ist mal wieder eine tolle grüne Idee aus dem Fentster einer geschützten Werkstatt.

Die Schweiz hat immer noch den kleinsten Anteil von Haubesitzern in Europa trotz sehr niedrigen Hypo-Zinsen. Der Eigenmietwert ist die dümmste Steuer weit und breit. Sie verhilft den Banken zu Geschäften und bestraft die, die keine Schulden machen.

Nebenbei finanzieren wir alle mit unseren Pensionkassen dass Mieten hoch bleiben und Eigenheime unerschwinglich, um dann von den gleichen Leuten beim Kauf an die Hypo- und Steuerleine genommen zu werden. Die ewige Spirale die dazu führt, dass fast niemand je ein Haus wirklich sein eigen nennen kann.

Ein Eigenmietwert, der auf "was wäre wenn" basiert. Ich bin froh schickt der Staat nicht eine verdoppelte Steuerrechnung mit "ja aber theoretisch könnten sie in Ihrem Job ja so viel verdienen".

Die Abschaffung des Eigenmietwerts wurde mit einer "Reichen- und Neiddiskussion" gebodigt. Getroffen hat man nur die normalen Mittelständler. Viele würden gerne neue Energie-Technologie ins Haus einbauen, können es sich aber einfach nicht leisten.

Ein erster Schritt wäre zum Beispiel, dass der Eigenmietwert ab einer bestimmten Minergie-Investition für eine Zeit lang ausfällt.
WWF soll zahlen
Ich fordere den WWF auf, statt Forderungen zu stellen, mal etwas zu leisten.
Diese völlig entgleisten Wirrköpfe wollen wieder einmal fremdes Geld völlig sinnlos verpulvern.
Abriss teurer
Würde ich mein Haus abreissen, so würde allein dies mehr kosten, als die Abrissprämie einbrächte. Nach dem Abriss aber steht noch kein Ziegel. Und dann kommt noch die bestehende Hypothek hinzu. Welche Bank erhöht die Hypothek um 450000 bis 500000 Franken, um eine Minergiehaus P erstellen zu können? Dass nämlich die Hypothek nicht amortisiert wurde, dafür hat der Staat mit seiner Steuer- und Eigenmietwertpolitik gesorgt.
Und selbst wenn – die monatliche Belastung wäre für einen immer ärmer werdenden Mittelständler nicht mehr zu tragen. Es wäre schön, wenn die massgeblichen Leute beim WWF eine Sache fertigdenken würden, bevor sie was raus lassen.
Billiger Wohnraum
....würde bei einer Abrissprämie verloren gehen.
Die leute die die altbauten verlassen, ziehen an ein ort hin,wo das wohnen dann möglichst dem alten preis entspricht.Somit wird der arbeitsweg wieder länger und co2 wird dann so auch wieder nicht gespaart.

und

Auf unbebautem Land zu bauen ist billiger.
.
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  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
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  • kubra aus Berlin 3232
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