Vollständig recycelbares Elektroauto präsentiert
publiziert: Dienstag, 27. Mai 2008 / 13:21 Uhr

Turin - Im Piemont ist mit dem «Phylla» ein Elekrofahrzeug vorgestellt worden, das als emissionsfrei und vollständig recycelbar konzipiert ist.

Mit aussen angebrachten Solarzellen können täglich 12-18 km zurückgelegt werden.
Mit aussen angebrachten Solarzellen können täglich 12-18 km zurückgelegt werden.
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Das City-Auto wurde in Kooperation von Regierungsstellen, Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen aus verschiedenen Branchen entworfen. Darunter finden sich der Autobauer Fiat, das Turiner Polytechnikum, der Biokunststoffhersteller Novamont sowie die Landesregierung des Piemont, zwei internationale Designerinstitute und mehrere Industriefirmen.

Phylla - das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet «Blatt» - ist 2,99 Meter lang und 750 Kilogramm schwer. Das Fahrzeug hat einen aus Aluminium gefertigten Rahmen, die Karosserie besteht aus biologisch abbaubaren Kunststoffen. Wegen der auf den Aussenflächen integrierten Photovoltaikmodule und der aufladbaren Batterien gilt das für den Stadtverkehr gedachte Ökofahrzeug als besonders umweltfreundlich.

Teilstrecke mit Solarstrom

Bei entsprechender Ausstattung kann es auch mit einem Wasserstoffmotor betrieben werden. Die Reichweite beträgt mit Lithium-Ionen-Batterien 145 Kilometer und bei Lithium-Polimer-Batterien 220 Kilometer. Mit dem photovoltaisch gewonnenen Strom können zwölf bis 18 Kilometer pro Tag gefahren werden. In sechs Sekunden beschleunigt Phylla von Null auf 50 Stundenkilometer und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern.

«An den Betriebskosten gemessen ist der Phylla zehn Mal günstiger als ein vergleichbarer Benziner», erklärt Fiat-Entwicklungschef Nervio Di Giusto. «Das Fahrzeug kann je nach Batterietyp in vier bis fünf Stunden über eine normale Steckdose aufgeladen werden. Was das Projekt so einzigartig macht, ist seine nicht-hierarchische Struktur, bei der eine Vielfalt an spezifischem Fachwissen aus Forschung, künstlerischer Gestaltung und industrieller Fertigung gebündelt wird.»

Serienproduktion ab 2010

Das viersitzige City-Auto kann auch als Transport- oder Sonderfahrzeug genutzt werden. Als erstes soll es auf dem Turiner Flughafen Caselle eingesetzt werden. Mit dem Beginn der Serienproduktion wird für das Jahr 2010 gerechnet.

Das Entwicklungsprogramm, das einen Investitionsaufwand von 1,2 Mio. Euro erfordert hat, ist vollständig von der Landesregierung des Piemont finanziert worden.

(ht/pte)

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Bravo solar Auto
endlich, ich dachte schon bei der Fiat-Kriese vor Jahren, dass neue Register gezogen werden. Ist lange gegangen! Jetzt soll die Finanzierung von allen Nachbarstaaten, vorallem auch die Schweiz ins Auto geholt werden.

Das solare Fahrzeug soll auch ein Teil meines solaren Bergkristalls werden, Das gilt auch für Italien wir brauchen keine AKWs wir brachen solare Bergkristalle!!
Standort Nord-Süd. Auf www.sbp.ch ist mehr zu sehen.

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.
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    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
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    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
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    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
 
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