Stiftung Klimarappen verstärkt Inland-Programm
publiziert: Freitag, 30. Nov 2007 / 16:13 Uhr / aktualisiert: Freitag, 7. Dez 2007 / 00:05 Uhr

Zürich - Die Stiftung Klimarappen optimiert ihr Gebäudeprogramm per 1. Dezember 2007 und verstärkt damit ihre Aktivitäten zur Reduktion der inländischen CO2-Emissionen. Projekte erhalten im Durchschnitt um 30 Prozent höhere Förderbeiträge, was zusätzliche Anreize zur energetischen Erneuerung bestehender Bauten schafft.

Minergie-Modul-Fenster erhalten 60 Franken pro Quadratmeter.
Minergie-Modul-Fenster erhalten 60 Franken pro Quadratmeter.
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Das im Juni 2006 gestartete Gebäudeprogramm der Stiftung Klimarappen stellt bis Ende 2009 insgesamt 165 Mio. Franken für die energetische Erneuerung von Gebäudehüllen bestehender Bauten bereit. Nach einem Drittel der Laufzeit wurden von rund 1'200 Erneuerungsprojekten 21 Mio. Franken Fördermittel beansprucht. Zur Verbesserung der Wirksamkeit des Programms wurden vom Stiftungsrat verschiedene Neuerungen beschlossen.

Bislang mussten mindestens zwei der drei Gebäudehüllen-Elemente Dach / Estrich, Fassade, Fenster vollständig erneuert werden. Neu werden auch Projekte gefördert, bei denen bereits eine Teilerneuerung stattgefunden hat, sofern diese gemäss der Norm SIA 380/1:2001 erfolgt ist und insgesamt zwei der drei genannten Gebäudehüllen-Elemente vollständig erneuert werden. Damit werden Eigentümer, die sich bereits für eine Teilerneuerung entschieden haben, belohnt und motiviert weiterzumachen.

Neu sind zudem Projekte förderberechtigt, bei denen die erneuerte Fläche mindestens 65 Prozent oder 1'500 m2 der thermischen Gebäudehülle gemäss SIA-Definition ausmacht. Damit wird zusätzlich ein Anreiz zur Erneuerung gewerblicher oder grosser Bauten geschaffen.

Zusätzliche Anreize

Überdies werden die Förderbeiträge im Durchschnitt um 30 Prozent erhöht. Auf der Stufe Grundförderung beträgt der Förderbeitrag neu für alle Bauteile 20 Fr./m2. Die energetisch anspruchsvollere Stufe Minergie-Modul wird neu mit 30 Fr./m2 gefördert. Fenster mit Dreifach-Verglasung erhalten 50 Fr./m2, Minergie-Modul-Fenster 60 Fr./m2. Bei Gesamterneuerungen wird zudem ein Bonus von 10 Fr./m2 Bauteil ausbezahlt.

Die Änderungen am Fördermodell gelten für bereits eingereichte, aber noch nicht bewilligte sowie neue Gesuche.

Provision für Projektbegleiter

Schliesslich verspricht sich die Stiftung eine verbesserte Wirkung des Programms, indem sie qualifizierten und von ihr ausgebildeten Projektbegleitern, welche erfolgreich ein Projekt vermitteln, eine Provision von 500 Franken auszahlt. Für Gesamterneuerungsprojekte beträgt die Provision 750 Franken.

Die Stiftung wird eine Liste der registrierten Projektbegleiter veröffentlichen, welche in Zusammenarbeit mit den Kantonen, dem Hauseigentümer-Verband (HEV) sowie den betroffenen Branchen rekrutiert werden. Die Projektbegleiter erleichtern dem Gesuchsteller die Eingabe und sichern zugleich die Qualität der Gesuche.

CO2-Reduktion

Das Gebäudeprogramm reduziert voraussichtlich 300'000 Tonnen CO2 im Zeitraum 2008 bis 2012, auf den sich die Verpflichtung der Stiftung gegenüber dem Bund bezieht. Die mit der Gebäudeerneuerung ausgelösten Investitionen bewirken hingegen eine CO2-Reduktion während 30 bis 40 Jahren. Langfristig beträgt die CO2-Einsparung durch das Gebäudeprogramm deshalb rund 2 Mio. Tonnen. Die Kosten pro Tonne CO2-Vermeidung über die Lebensdauer betragen rund 80 Fr. und sind damit ähnlich hoch wie die CO2-Reduktionskosten in der Industrie.

Detaillierte Informationen zum Gebäudeprogramm und die Möglichkeit zur Gesuchseingabe finden sich auf der Website www.stiftungklimarappen.ch. Bei der Hotline 0840 220 220 können zu den Geschäftszeiten Fragen gestellt und Unterlagen angefordert werden.

(ht/pd)

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