Solarbetriebene TV-Stationen in Südafrika
publiziert: Samstag, 6. Okt 2007 / 09:37 Uhr

Johannesburg/Mountain View - Solarkonzerne machen abseits des Heimatmarktes mit gemeinnützigen Projekten und Anlagen auf öffentlichen Gebäuden Schlagzeilen.

Die Fussball-WM 2010 soll auf solarbetriebenen TV-Stationen übertragen werden.
Die Fussball-WM 2010 soll auf solarbetriebenen TV-Stationen übertragen werden.
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So hat der deutsche Solarriese Solarworld eine solarbetriebene gemeinnützige TV-Empfangsstation an ein Community-Center in Südafrika übergeben. Weitere Anlagen sollen folgen und auf öffentlichen Plätzen installiert werden. Damit will der Konzern neben Bildungsfernsehen auch Public Viewing bei der Fussball-Weltmeisterschaft 2010 unterstützen.

An der Deutschen Schule im kalifornischen Mountain View weihte dagegen Ulrich Kasparick, parlamentarischer Staatssekretär beim deutschen Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, eine netzgekoppelte Photovoltaikanlage ein, deren Hauptunterstützer Phoenix Solar ist. Das Unternehmen kündigte zugleich an, sich auf den Markteintritt in Nordamerika vorzubereiten.

Bildung und Fussball-WM

SolarWorld-Vorstandsvorsitzender Frank Asbeck übergab in Südafrika die solarbetriebene TV-Station an das «John Wesly Community Center», das sich in Etwatwa am Rande von Johannesburg sozialen Themen wie Erwachsenenbildung widmet. Die mit einem Satellitenanschluss ausgestattete Empfangsstation beinhaltet einen DVD-Player, der neben dem Empfang von Fernsehprogrammen auch Schulungs- und Bildungsinhalte ermöglichen soll.

«Das Projekt Sun-TV ist eine Initiative mit doppeltem Nutzen. Neben dem gemeinschaftsstiftenden Public Viewing zur Fussball-WM werden Schulungsfilme, Bildungsfernsehen und Informationen zu Gesundheit und Vorsorge zu sehen sein», sagt Gregor Küpper, Geschäftsführer von SolarWorld Africa.

Phoenix vor Markteintritt

In den nächsten Jahren ist die Installation von weiteren solarbetriebenen TV-Stationen auf öffentlichen Plätzen in Südafrika geplant, die als Spenden übergeben werden. Die Empfangsstationen sollen vor allem in ländlichen Regionen und sozialen Ballungsräumen zur Verfügung stehen. Derzeit wird nach weiteren guten Standorten gesucht, heisst es bei SolarWorld auf Nachfrage von pressetext. Die Zahl der Anlagen soll spätestens bis zur Fussball-WM im Jahr 2010 im dreistelligen Bereich liegen.

Phoenix Solar finanziert die Solarstromanlage auf der Deutschen Schule in Kalifornien, die gestern, Donnerstag, eingeweiht wurde. Unterstützung kommt von dem US-Dünnschichtmodulhersteller First Solar sowie von dem kanadischen Wechseltrichterhersteller Xantrex. Die Anlage soll rund 28.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Zugleich wird der Ausstoss von 17 Tonnen Kohlendioxid vermieden, heisst es in einer Aussendung des Unternehmens. Ein US-Markteintritt des Unternehmens scheint näher zu rücken. Mit dem Bau von Anlagen in den USA sammle Phoenix Solar Erfahrungen, die das Unternehmen auf den dortigen Markteintritt vorbereiten, heisst es.

(ht/pte)

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