Schweiz macht viel für weltweite Entwicklung
publiziert: Montag, 15. Dez 2008 / 12:33 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 16. Dez 2008 / 19:24 Uhr

Neuenburg - Die Schweiz leistet viel für die weltweite nachhaltige Entwicklung - etwa mit Entwicklungshilfe, Handelserleichterungen, fairem Handel. Die globalen natürlichen Ressourcen werden dagegen nicht nachhaltig genutzt

Die Schweiz hat den ärmsten Entwicklungsländern den Zugang zum Schweizer Markt erleichtert.
Die Schweiz hat den ärmsten Entwicklungsländern den Zugang zum Schweizer Markt erleichtert.
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Dies geht aus Indikatoren zur globalen Dimension der nachhaltigen Entwicklung hervor, die vom Bundesamt für Statistik (BFS) und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) erarbeitet wurden.

So hat die Schweiz 2007 den ärmsten Entwicklungsländern den Zugang zum Schweizer Markt durch Abbau von Importzöllen erleichtert. Der Anteil der aus diesen Ländern zollfrei eingeführten Waren nahm zwischen 2006 und 2007 von 61 auf 87 Prozent zu, heisst es in einem BFS-Communiqué vom Montag.

Wachsender Fair Trade-Absatz

Auch die Bevölkerung nimmt die Verantwortung wahr: Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz kaufen vermehrt Produkte aus fairem Handel.

So konnte beispielsweise der Absatz von Fair-Trade-Bananen 1997 bis 2007 von knapp 6000 auf über 28 000 Tonnen fast verfünffacht werden. Der Absatz von Fair-Trade-Kaffee hält sich seit 1992 bei rund 1000 Tonnen pro Jahr. Der Marktanteil von durch Max-Havelaar zertifiziertem Kaffee liegt seit Jahren um die 5 Prozent.

Geldüberweisungen in Entwicklungsländer

Geldüberweisungen von Migrantinnen und Migranten aus der Schweiz können in deren Herkunftsländern zur Verbesserung der Lebensbedingungen beitragen. Diese Geldbeträge nehmen zu - von einer auf fünf Mrd. Franken zwischen 1980 und 2007. Sie waren 2007 mehr als doppelt so hoch wie die öffentliche Entwicklungshilfe der Schweiz.

Auch nehmen Direktinvestitionen von schweizerischen Unternehmen in Entwicklungsländern tendenziell zu. Sie schaffen dort Arbeitsplätze und tragen zum Transfer von Technologie bei. Allerdings flossen 2007 über drei Viertel der Direktinvestitionen in Länder mit hohem Einkommen, aber nur 0,4 Prozent in die ärmsten Länder.

Grosser «ökologischer Fussabdruck»

Negativ verlaufen verschiedene ökologische Entwicklungen. So wurden im Jahr 2006 für jede Tonne Material, welche in die Schweiz importiert wurde (Güter oder Rohmaterialien), im Ausland rund vier Tonnen Material zur Herstellung und zum Transport verbraucht.

Darüber hinaus verbraucht die Schweiz, wie die meisten Industrieländer, mehr natürliche Ressourcen als ihr im globalen Durchschnitt zustehen. Das heisst, der ökologische Fussabdruck der Schweiz ist mehr als doppelt so gross wie die ihr im weltweiten Durchschnitt zustehende Biokapazität.

(sl/sda)

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