Stromeffiziens-Initiative
Neue CleanTech-Methode produziert Strom aus Warmwasser
publiziert: Sonntag, 4. Mai 2014 / 21:53 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 4. Mai 2014 / 22:34 Uhr
Durch warmes Wasser soll Strom erzeugt werden. (Symbolbild)
Durch warmes Wasser soll Strom erzeugt werden. (Symbolbild)

Nussbaumen - Die Stromeffizienz-Initiative, will unter anderem vorschreiben will, dass der Stromverbrauch anno 2035 das Niveau von 2011 nicht überschreiten dürfe. Nun könnte eine neue Technologie zu diesem Verbrauchstandart führen.

2 Meldungen im Zusammenhang

Zwar wird dem Bundesrat zugestanden, dass er bei einer starken Bevölkerungsentwicklung oder bei bestimmten Stromanwendungen für den Ersatz fossiler Energieträger gewisse Angleichungen vornehmen dürfe. Eine Trendumkehr lässt die Initiative jedoch nicht zu.

Genau dies kann jedoch geschehen, wenn sich zwei Innovationen durchzusetzen vermögen, die geeignet erscheinen, der aktuell von Rationierungstendenzen geprägten Strompolitik eine total neue Perspektive zu eröffnen: Einerseits handelt es sich dabei um eine neue Technologie, mit welcher sich Stromverluste und Elektrosmog weitgehend vermeiden lassen, anderseits um eine neue Produktionsmethode für elektrische Energie, mit welcher nahezu überall beliebige Mengen an Strom CO2-frei und zu CleanTech-Konditionen hergestellt werden können.

Elektronen werden widerstandsfrei durch Leitungen fliessen

Basis der Technologie zur Vermeidung von Stromverlusten bildet eine Art Schwingungsgenerator und -kalibrator, der die strombildenden Elektronen so konditioniert, dass sie praktisch widerstandsfrei durch Leitungen und Wicklungen fliessen - und dies nicht nur bei der Übertragung, sondern auch bei der Produktion und beim Verbrauch. Allein die Haushalte können damit circa zwischen 7 und 12 Prozent Strom sparen, während durch eine flächendeckende Ausrüstung der gesamten Stromwirtschaft mit dem System die Stromeffizienz landesweit um über 20 Prozent erhöht werden könnte - was gut der Hälfte der Produktion aller schweizerischen Kernkraftwerke entspricht.

Parallel dazu kann mit einer neuartigen, in den letzten Zügen der Entwicklung stehenden Produktionsmethode auf der Grundlage eines modifizierten Stirling-Prinzips aus überall reichlich vorhandenen Niedrigtemperatur-Wärmequellen Strom in nahezu beliebiger Menge produziert werden - auch im Siedlungsgebiet, mit hoher Sicherheit und ohne Belastung der Umwelt durch schädliche Immissionen. Derzeit befinden sich je eine Quartier -Pilotanlage mit 500 kW Leistung für eine Jahresproduktion von 4,25 Mio kWh und eine solche mit 5 kW Leistung und einer Jahresproduktion von 40'000 kWh für Ein- und kleinere Mehrfamilienhäuser im Bau. Letztere ermöglicht in Verbindung mit speziellen Solarpaneelen und Wärmespeichermedien eine autarke Versorgung der Objekte mit elektrischer Energie, Warmwasser sowie Raumwärme und -kühlung.

(ww/pte)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Die Initianten streben eine effiziente Stromnutzung an.
Bern - Rund 58,6 Milliarden Kilowattstunden Strom sind 2011 in der Schweiz verbraucht worden. Mehr sollen es nicht mehr werden: Die am Dienstag lancierte Stromeffizienz-Initiative hat zum ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Christian Bauer (links) und Romain Sacchi sind Teil des Teams am PSI, das den «Carculator» entwickelt hat - ein Webtool, mit dem sich die Umweltauswirkungen von verschiedenen Personenwagen detailliert vergleichen lassen.
Christian Bauer (links) und Romain ...
Paul Scherrer Institut präsentiert den Carculator  Villigen - Entscheidungshilfe beim Autokauf: Forschende des Paul Scherrer Instituts haben ein Webtool namens «Carculator» entwickelt, mit dem sich detailliert die ökologische Bilanz von Personenwagen vergleichen lässt. Das Programm ermittelt die Ökobilanz von Fahrzeugen mit unterschiedlichen Antriebsarten und stellt sie in Vergleichsgrafiken dar. Dabei wird der gesamte Lebenszyklus der Personenwagen bedacht, darunter also die Herstellung der Fahrzeuge sowie die umweltrelevanten Emissionen beim Fahren. mehr lesen 
Smart Point of Interests by domains.ch  St. Gallen - Am Dienstag, 3. September 2019, findet der dritte nationale Digitaltag mit mehr als 150 kostenlosen ... mehr lesen  
Interactive Point Cloud der Altstadt St. Gallen mit Informationen von DOMAINS.CH
Höhere Effizienz als Hauptziel  Schon minimale Defekte von Perowskit-Kristallstrukturen können die Umwandlung von Licht in Elektrizität in Solarzellen beeinträchtigen. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
 
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
TilliT Logo
25.09.2020
25.09.2020
25.09.2020
NEWAGE Logo
25.09.2020
careuokin Logo
25.09.2020
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mo Di
Zürich 6°C 12°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt, Regen
Basel 9°C 12°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt, Regen
St. Gallen 6°C 12°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt, Regen
Bern 6°C 10°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt, Regen
Luzern 7°C 12°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt, Regen
Genf 8°C 10°C bedeckt, wenig Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 7°C 16°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten