
Startschuss für das Alpmobil: Mit Elektroautos lässt sich die Mobilität von morgen auch in den Schweizer Alpen erleben.
Weiterführende Links zur Meldung:
Zum Projekt Alpmobil
Nachhaltige Mobilität im Tourismus.
alpmobil.ch
Im Goms und im Haslital stehen seit Juli und bis 28. September 2010 rund 60 Elektrofahrzeuge des Modells Think für Urlaubsgäste zur Verfügung, wie Schweiz Tourismus schreibt.
Die E-Mobile sind flächendeckend verteilt über die beiden Urlaubsregionen und ideal, um die Gotthardregion umweltschonend zu erkunden. Der Mietpreis beträgt rund 60 Franken) für einen Tag.
Platz für Duo
Die Kleinwagen bieten Platz für zwei Personen. Im Kofferraum lassen sich Rucksäcke für eine Wanderung verstauen. Das Auto muss erst nach rund 120 Kilometern wieder Strom «tanken».
Ist die Batterie leer, kann sie bei den Vermietstationen, die sich vorweigend bei Bahnhöfen befinden, oder bei einem Hotel wiederaufgeladen werden. Die Einrichtung der Mietstationen markiert den Startschuss für das Projekt „Alpmobil“.
Nachhaltige Mobilität im Tourismus
Im Goms und im Haslital fiel Anfang Juli mit der Einrichtung von 31 Elektroautomietstationen der Startschuss für das Projekt „Alpmobil“. Das Projekt verfolgt das Ziel, nachhaltige Mobilität im Tourismus- und Freizeitverkehr rund um den Gotthard zu fördern und eine entsprechende Infrastruktur zu schaffen.
Mit dem Teilprojekt „Elektromobilität“ soll das Mietsystem für Fahrten über den Grimselpass getestet werden. Nach der Pilotphase soll in den nächsten Jahren ein ganzes Netz von Mietstationen rund um die Gotthard-Pässe entstehen.
(ht/pd)
http://www.autohaus.de/jedes-fuenfte-elektroauto-zugelassen-964137.htm...
Wie die jeweiligen Autos aussehen, die da angemeldet wurden, kann man nicht sagen. Wir verkaufen weder elektrische Spaßmobile, noch Behindertenstühle mit Elektromotor. Ich habe gerade einen grünen Kangoo zum Verkauf mit ca. 23.000 km, 5 Sitze, BJ 12.2002, ohne Ranch Extender. Kostenpunkt 17.000,-- Euro. 100 km mit Ökostrom ca. 3,80 Euro. Mit eigenem Solarstrom ist etwas schwierig zu rechnen, da man die Investition mit einrechnen muss und auch dann die 20 Cent Zuschuss für den eigen verbrauchten Strom. Damit ist man halt unabhängig von den Konzernen und deren Politik. Es stellt sich bei meinen Vorträgen immer wieder heraus, dass jeder ein Elektroauto mit allem Komfort haben will, aber nur die Hälfte vom Benzinauto bezahlen will. Zumal im Unterhalt für ein Elektroauto auch kaum etwas anfällt. Kein Ölwechsel, kein Auspuff, keine ASU, kaum Bremsbeläge usw. Wenn man ein halbes Jahr schon mal gefahren ist, kann man die Vorteile sehr gut erkennen und vergisst dass keine Klimaanlage an Board ist. Ich benütze in meinem Saxo nasse NC Akkus, die ich sehr lange fahren kann. Obwohl nur alle 10.000 km die Wasserwartung zu machen wäre, fülle ich bereits alle 5.000 km das Batteriewasser nach, was in einigen Minuten erledigt ist. Dadurch erhält die Batterie immer eine gleichbleibende Lauge. In meinem anderen 106 Peugeot sind Batterien von 1999 verbaut und bringen immer noch die Leistung. Die neuen Batterien sind leichter, aber auch empfindlicher und haben keine so lange Lebenszeit. Mit meinen NC werde ich noch fahren, bis die neuen Akkus ausgereift sind. Ich mache auch selber hierzu schon Versuche, um Erfahrung mit den neuen Akkus zu bekommen.
Es ist immer das gleiche, die einen Reden über Elektroauto, für mich ist es wichtig durch tun (Elektroautofahren) Erfahrung zu bekommen.
Probefahrten sind bei mir immer möglich.
Sonnige Grüße vom Chiemsee Wolfgang Müller-Brunke
Tatsächlich gibt es da noch einige Probleme zu lösen, unter anderem die Schnellaufladung. Immerhin gibt es sie inzwischen, die im nationalen Verkehr alltagstauglichen Elektroautos. Auch ein fahrendes Pissoir bringt sie von A nach B. Solange man nur sich selbst herumkarren muss geht das doch.
Exakt letzteres ist allerdings ein Akzeptanzproblem, denn viele Leute kaufen das Auto nicht nach dem Normalbedarf, sondern eines, mit dem sie auch mit viel Gepäck, der Familie und der Grossmutter dazu in die Ferien fahren können.
Die meisten intelligenten Leute hätten sehr gerne ein Elektroauto. Wer schon mal den Antritt eines Elektromotors erlebt hat sowieso. ABER, und grosses ABER sie wollen damit ihr Familienauto ersetzen, nicht mehr dafür bezahlen und müssen Strom tanken können.
Ich bin ja mit Ihnen vielfach einverstanden und hätte gerne ein Elektroauto. Preislich aber auch vom Komfort sind die Elektroauto aber nicht konkurrenzfähig. Das fängt hauptsächlich schon beim Grundpreis an.
Zu diesen Preis- und Komfortproblemen haben die Elektroautos zugegeben noch ein grosses psychologisches bei den Kunden. Die Kunden kaufen sich heute immer noch ein Fahrzeug für den grösstmöglichen, eventuellen Bedarf. Also Eltern, Kinder, Schwiegermutter mit Gepäck nach Rimini einmal im Jahr.In Wahrheit sind die Autos aber in den meisten Fällen nur mit dem Fahrer unterwegs und die Reichweite eines Elektroautos würde für den Tag mehr als ausreichen. Wer mehr Reichweite für die Arbeit braucht, ausser Aussendienst, etc., sollte eh den ÖV benutzen.
Bei Ihrer Aussage "wer ein Elektroauto will, bekommt auch eines" sind wir uns nicht einig. Hauptsächlich weil die Definition eines Autos bei uns wahrscheinlich unterschiedlich ist. Ich meine ein richtiges Auto. RICHTIGES. Eines das Elektroantrieb hat aber ein Fahrzeug wie einen Audi A4 oder einen Ford Mondeo, Toyota Avensis für die Familie ersetzt. Das bitte auch zum gleichen Preis und nicht noch dafür abgestraft zu werden dass man umweltfreundlich ist.
Wie viele Jahre hat es jetzt gedauert, bis Toyota den Auris dieser Tage als Hybrid bringt? Ein Auto also das einigermassen ins Flottendesign passt. Bis anhin durfte man ja auch den Hybrid nur mit Abverreckdesign fahren um zu zeigen wie anderst man doch ist. Was sonst noch unter Elektro läuft sind oft Designpeinlichkeiten. Nur weil ich Elektroantrieb will, möchte ich kein Clown-Auto fahren.
Ihre Anstrengungen in Ehren, aber zur Zeit gibt es nur zwei vernünftige Elektroautos ab Stange. Der 500 und der Tesla. Beide sind viel zu teuer. Der Saxo wird ja nicht mehr gebaut und wird durch den Citroen C-Zero baugleich mit Mitsubishi i-MiEv ersetzt. Wieder ein Kleinwagen mit knuffigem Design. Offensichtlich gehen heutige Designer davon aus das a) nur Frauen Elektroautos kaufen wollen, b) nur schwule Männer Elektroautos kaufen wollen oder c) sich junge Fahrschulabgänger überhaupt ein Elektroauto leisten könnten. Die Marketingfehler in der Branche sind jedenfalls mehr als gravierend.
Den Citroen C-Zero kann man übrigens vorbestellen. Ohne den Preis zu wissen natürlich. Wie immer! Laden gehen und Preis zahlen, bei Elektroautos unmöglich.
Der i-MiEV kostet übrigens stolze 34'000. Nein Danke! Dann lieber wieder den 3 Liter Polo von VW.
Ne Leute, so wird das noch nix!
So wie die Autoindustrie Angst vor großen Veränderungen ins Unbekannte hat, ist es auch in den Köpfen der Autofahrer. Ich kenne keine Kinder die ohne Geräusche mit ihrem Spielzeugauto gefahren sind. Auch als Jugendlicher war ein ratternder Auspuff in. Über Generationen ist so gefahren worden. Dass eine große Lobby uns nicht so schnell entlässt, ist verständlich, zumal eine große Gefahr besteht, dass wir in Verbindung mit Sonnenstrom uns komplett unabhängig machen können. Viele kleine Betrieb können leicht die heutigen Auto zusätzlich mit einem Elektroantrieb ausrüsten. Neu konzipierte Autos wären zwar besser, aber warum müssen wir immer alles gleich wegwerfen, wenn was neues kommt? Geben wir den Autofahrern Zeit für die Umstellung. Ich habe auch einige Zeit gebraucht, bis ich das Vertrauen zu meinen Saxo electrique bekommen habe. Ich nutze heute die Reichweite voll aus. Ich habe keine Bedenken Strom zu schnorren, zumal dabei immer nette Gespräche entstehen. Ich glaube das Elektroauto hat mich sehr viel offner gemacht und auch ganz ordentlich entschleunigt.
Gerne trinke ich schon mal einen Cappuccino um meine Reichweite zu erweitern. In unserer Region um den Chiemsee verkaufe ich gebraucht Elektro-Autos aus Frankreich. Ich habe mich mittlerweile mit der Akkutechnik intensiv auseinandergesetzt und kann einzelne Batterien sowie ganze Akkuparks entladen und Fehler lokalisieren. Ich sorge auch für die Wartung und berate die Besitzer. Wer ein Elektroauto will, bekommt auch eines.
Sonnige Grüße aus Bayern W. Müller-Brunke
Jetzt seien wir aber mal realistisch und schlagen autoscout.ch auf mit Suchbegriff Elektroantrieb. Da stehen dann ganze 12 Autos oder ähnliches zum Verkauf. Wenn man dann genauer in das Detail geht sind darunter zwei fahrende Pissoirs Classic Plus, Classic Pus DX oder SAM EV II für stolze 24'000 CH. Autos würde ich das nicht nennen. Dann bleiben noch der Kamoo Twingo und 500 für rund CHF 40'000 bis 61'000, Tesla Roadster für Reiche zu 137'000 bis 188'000. Also preislich völlig daneben für den Normalo.
Dann gibt es ja noch die Gruppe Leute die sich überlegen muss ob das nächste Auto ein Bentley oder ein Elektromobil sein darf. Damit lässt sich dann vielleicht beim Cüpli besser angeben. Die können dann zum Porsche 911 Ruf Greenster für schlappe 298'000 greifen.
Bei Elektromobilen ist viel Geschnorr, viele Studien, viele Versuche (Mini in LA, etc.) aber keine Taten. Dann fragen sich gewisse Studierte echt noch warum es nicht mehr Elektromobile gibt.
Ich könnte bald kotzen, wenn ich wieder eine "Elektroautostudie" an einem Autosalon sehe oder über einen "Feldversuch" lese. Vernünftige Elektroautos zu vernünftigen Preisen kann man aber immer noch nicht kaufen.
Wenn die Industrie nicht endlich den Finger rausnimmt, wird das Elektromobil noch lange nicht in den Gang kommen. Der Umwelt wäre es aber zu wünschen.
Übrigens, die ersten Elektroautos fuhren ab 1905. Seit dem verhindern Politiker und Ölkartell den Durchbruch. Ein Vertreter dieser Generation, ein Rauch & Lang Electric von 1919 steht übrigens zur Zeit in den USA für $ 57'500 zum Verkauf. Ja richtig, fahrendes, funktionierendes Elektroauto von 1919. Etwas was also Toyota, Mercedes, BMW, Audi angeblich nach 91 Jahren immer noch nicht in den Verkauf bringen können. Erstaunlich, oder?
Zum Elektroauto von 1919:
http://www.hymanltd.com/search/details.asp?stockno=4083&recordCount=48
Meine Reichweite liegt bei meinem Saxo zur Zeit noch bei ca. 90 km. Ich bin dabei meine Reichweiten durch alte Techniken zu verdoppeln oder vielleicht sogar noch viel mehr.
Wichtig ist nur, dass man es tut und sich auf das Elektroauto einlässt.
Sonnige Grüße aus Bayern, Wolfgang Müller-Brunke
- hubabuba aus Uzwil 641
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Realität Nochmals, wenn ich in der Branche wäre, würde ich auch ein Loblied ... Di, 24.08.10 12:05

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www.juso.ch
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