Erdgas statt heisses Wasser?
Gescheitertes St. Galler Geothermieprojekt kostet 60 Millionen
publiziert: Montag, 22. Dez 2014 / 10:28 Uhr / aktualisiert: Montag, 22. Dez 2014 / 11:00 Uhr
Derzeit wird noch geprüft, ob sich eine Gasförderung lohnen würde.
Derzeit wird noch geprüft, ob sich eine Gasförderung lohnen würde.

St. Gallen - Das gescheiterte Geothermieprojekt der Stadt St. Gallen kostet rund 60,2 Millionen Franken. Davon soll der Bund 16 Millionen über eine Risikogarantie decken. Der Rest geht zu Lasten der Stadt. Noch am Laufen sind Untersuchungen über eine mögliche Erdgasförderung.

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Dies geht aus der am Montag veröffentlichten Vorlage «Abschreibung des Geothermieprojekts» des Stadtrats hervor. Der Stadtrat hatte im Mai 2014 beschlossen, das Projekt abzubrechen. Durch die rund 4450 Meter tiefe Bohrung hatte nicht genügend Heisswasser angezapft werden können, und im Juli 2013 kam es zu einem Erdbeben.

Dafür wurde im Bohrloch auf Erdgas gestossen. Derzeit wird noch geprüft, ob sich eine Gasförderung lohnen würde. Der Stadtrat äussert sich dazu skeptisch: Er erachte die Projektrisiken zur Nutzung des Gases derzeit als hoch, heisst es in der Vorlage.

Bevorstehende Investitionen

Die Gesamtkosten betragen knapp 60,2 Mio. Franken. Darin eingeschlossen sind auch 5,1 Mio. Franken für bevorstehende Investitionen wie Kontrollen, Verschluss des Bohrlochs und Rückbau des Bohrplatzes. Rund 8 Mio. Franken hat die Stadt bereits abgeschrieben.

Der Bund übernimmt mit einer Risikogarantie die Hälfte der Bohr- und Testkosten des Geothermieprojekts. Dies seien «bei einer konservativen Betrachtung mindestens 16 Mio. Franken», schreibt der Stadtrat. Damit muss die Stadt noch rund 36 Mio. Franken abschreiben oder über Rückstellungen decken.

(awe/sda)

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