EU-Parlament verabschiedet Klima- und Energiepaket

publiziert: Mittwoch, 17. Dez 2008 / 12:26 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 17. Dez 2008 / 16:45 Uhr

Strassburg - Das EU-Parlament hat das EU-Klima- und Energiepaket verabschiedet. Mit überwältigender Mehrheit stimmten die Parlamentarier in Strassburg für den Kompromiss der EU-Regierungen.

Bis 2020 soll der Anteil der Öko-Energieträgern wie Sonne und Wind gesteigert werden.
Bis 2020 soll der Anteil der Öko-Energieträgern wie Sonne und Wind gesteigert werden.
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Die Europäische Union will mit dem Klimapaket 20 Prozent mehr erneuerbare Energie sowie eine Lastenverteilung, wie der Ausstoss von Treibhausgasen bis 2020 um 20 Prozent gesenkt werden kann.

Die EU will mit ihren Klimaschutzplänen auch Druck auf die UNO-Klimakonferenz Ende kommenden Jahres in Kopenhagen machen. Falls dort ein globales Post-Kyoto-Abkommen zustande kommt, will die EU ihren CO2-Ausstoss sogar um 30 Prozent reduzieren.

Die EU setzt dabei primär auf den Handel mit Verschmutzungsrechten. Diese müssen ab 2013 teilweise ersteigert werden, allerdings setzten osteuropäische EU-Staaten sowie die Industrie bedeutende Ausnahmen durch. Bislang wurden die Emissionszertifikate, welche zunehmend reduziert werden sollen, gratis zugeteilt.

Strengere Vorschriften für CO2-Ausstoss

Vorgesehen sind ausserdem strengere Vorschriften für den CO2-Ausstoss für Autos. Die Neuwagenflotte in der EU darf ab 2015 durchschnittlich maximal 120 Gramm pro Kilometer ausstossen - ein Viertel weniger als heute.

Alles in allem beklagt die Wirtschaft die hohen Lasten, die in Zeiten drohender Rezession auf sie zukommen. Umweltorganisationen bezweifelten hingegen, dass in Anbetracht der vielen Schlupflöcher die EU ihre Klimaziele werde erreichen können.

Zustimmung von Umweltorganisationen

Der WWF betonte, der Ausstoss an Treibhausgasen sei seit 1990 in der EU bereits um zwölf Prozent reduziert worden. Somit müssten bis 2020 lediglich acht weitere Prozent eingespart werden.

Zustimmung gibt es auch von Umweltorganisationen zum EU-Paket zur Förderung der erneuerbaren Energien. Bis 2020 soll der Anteil von Öko-Energieträgern wie Sonne und Wind am Verbrauch auf durchschnittlich 20 Prozent steigen. Zur Zeit liegt dieser Anteil EU-weit bei 8,5 Prozent.

(smw/sda)

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