CO2-Abgabe auf Brennstoffe wird 2009 nicht erhöht
publiziert: Donnerstag, 26. Jun 2008 / 18:02 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 26. Jun 2008 / 18:50 Uhr

Bern - Die CO2-Abgabe auf fossile Brennstoffe bleibt auch im nächsten Jahr bei 12 Franken pro Tonne. Weil die Emissionen zwischen 2006 und 2007 stärker als verlangt zurückgegangen sind, verzichtet das UVEK auf eine Verdoppelung der Abgabe.

Keine Erhöhung bei der CO2-Abgabe auf fossile Brennstoffe.
Keine Erhöhung bei der CO2-Abgabe auf fossile Brennstoffe.
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Das Parlament hatte im Frühling 2007 festgelegt, die CO2-Abgabe ab dem nächsten Jahr auf 24 Franken festzulegen, falls die Emissionen aus fossilen Brennstoffen wie Heizöl, Erdgas oder Kohle 2007 um weniger als zehn Prozent gegenüber dem Richtwert 1990 gesunken sind.

Mit einem Rückgang von 11,2 Prozent gingen die Emissionen stärker als verlangt zurück, wie das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) mitteilte. Umweltminister Moritz Leuenberger sieht darin einen Erfolg der CO2-Politik.

Anreize geschaffen

Die vor Jahren angekündigte und jetzt verwirklichte CO2-Abgabe habe für Industrie und Hauseigentümer wirksame Anreize geschaffen, um mit Sanierungen und neuen Energieformen den CO2-Ausstoss zu verringern, sagte er laut UVEK-Communiqué an der 12. Jahrestagung Energiewirtschaft Schweiz in Baden.

Die klimabereinigten Emissionen aus fossilen Brennstoffen nahmen zwischen 2006 und 2007 um fast sieben Prozent ab, wie die CO2-Statistik vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) zeigt. Besonders beim Heizöl war der Rückgang stark. Als Hauptgrund sieht das UVEK die Preiserhöhungen.

Die Abgabe wird 2009 erneut überprüft. Falls die Emissionen aus Brennstoffen im laufenden Jahr nicht um 13,5 Prozent gegenüber 1990 sinken, könnte die CO2-Abgabe ab 2010 auf 36 Franken pro Tonne steigen.

(tri/sda)

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