Benzinpreiserhöhung und Road Pricing?
publiziert: Sonntag, 3. Jan 2010 / 10:06 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 5. Jan 2010 / 16:13 Uhr

Bern - Der Bund brauche mehr Geld für den Ausbau der verstopften Autobahnen, sagt der Direktor des Bundesamts für Strassen (ASTRA), Rudolf Dieterle. In einem Interview mit der «SonntagsZeitung» erwähnt er eine Benzinpreiserhöhung und das Road Pricing.

Gemäss Rudolf Dieterle reicht die Erhöhung der Benzinpreise nicht.
Gemäss Rudolf Dieterle reicht die Erhöhung der Benzinpreise nicht.
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«Wir benötigen bis 7 Rappen mehr pro Liter Benzin», erklärte Dieterle. Spätestens 2015 werde der Bund die Mineralölsteuer anheben, was den Benzinpreis um 4 bis 7 Rappen pro Liter erhöhen werde.

Aber Benzinpreiserhöhungen würden nicht lange weiterhelfen: Weil immer mehr verbrauchsarme Autos verkehrten, erodiere der Steuerertrag in alarmierendem Mass und damit die Mittel für den Ausbau der verstopften Nationalstrassen. «Wir werden ein gröberes Problem bekommen», sagte Dieterle.

Ein grundlegender Systemwechsel wie bei den Holländern

Ein grundlegender Systemwechsel bei der Finanzierung sei unumgänglich. «Ein gescheites System, wie es die Holländer planen, kann für die Schweiz durchaus adäquat sein.»

Die Niederlande führen 2012 das Road Pricing ein: Wer fährt, zahlt, der Preis ist abhängig von Zeit und Ort. Die Daten werden via GPS erhoben. «Das wäre in der Schweiz technisch bereits heute möglich», erklärte der ASTRA-Direktor im Interview.

(zel/sda)

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Richtig BigBrother
Da gebe ich Ihnen recht. Meine Prognose ist auch dass wir die Fahrzeugsteuer, Vignette, hohen Benzinpreis UND das Road Pricing erhalten werden. Die totale GPS Ueberwachung erlaubt es dann auch Bussen zu jeder Zeit von jedem Ort automatisch zukommen zu lassen. Die Deppen klatschen wieder Beifall.

Zudem wird Bahnfahren noch mehr Luxus, Heizöl unerschwinglich und mann muss Leute die ein Elektrofahrzeug kaufen auch noch ausnehmen können. Wahrscheinlich kommt noch eine Sondersteuer auf Solaranlage. Kann ja nicht sein dass Sonnenlicht gratis ist! Ich schlage auch Vergnügungssteuer auf Kondome vor!

Die Gier von Bern wird nie gestillt sein und das Volk ist nur noch ein Rupfhuhn.

Die Preise steigen ja "weil die Einnahmen durch einen niedrigeren Gesamtverbrauch der Fahrzeuge sinken". In der Logik des Bundes müssten wir also Morgen jedem Hummer und Range Rover Fahrer dankend auf die Schultern klopfen. Achtung bei der Offroad Vorlage, sonst zahlen wir bald alle 15 Rappen mehr pro Liter! Leute, kauft SUVs zum Wohle des Volkes!!

Wer ein grosses Auto in Dubai mit Nix volltankt, dem fällt um so mehr auf was unsere Staaten für Verbrecher sind.
S'Weggli und dr Batze
Die Phantasie unserer Beamten ist grenzenlos, wenn es darum geht, uns das Geld aus der Tasche zu ziehen. Gegen eine effektiv Verursacher gerechte Abgabe ist nichts einzuwenden, nur sollten dann die bisherigen Verkehrssteuern usw. aufgehoben werden. Aber es wird wohl so kommen, wie es der Staat immer wieder praktiziert; man belässt die bisher erhobenen Steuern und verlangt die Benzinpreiserhöhung, das Road Pricing usw. zusätzlich.
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