Ansturm auf Fördergelder für erneuerbare Energie
publiziert: Montag, 18. Aug 2008 / 19:40 Uhr

Bern - Die Aussicht auf Fördergelder für erneuerbare Energie zeigt Wirkung. Bei der nationalen Netzwerkgesellschaft Swissgrid gingen zwischen dem 1. Mai und Ende Juli rund 5000 Anmeldungen für die kostendeckende Einspeisevergütung ein.

Hans-Peter Aebi, CEO swissgrid ag.
Hans-Peter Aebi, CEO swissgrid ag.
2 Meldungen im Zusammenhang
2049 der Anmeldungen erhalten einen positiven Bescheid, wie das Bundesamt für Energie (BFE) mitteilte. Die Gesuchsteller werden dieser Tage über das Schicksal ihrer Anträge informiert.

Mit 82 Prozent weist der Bereich Photovoltaik (Solarstrom) die meisten Anmeldungen auf, gefolgt von Windenergie und Wasserkraft (bis 10 MW) mit je 7 Prozent und Biomasse mit 4 Prozent. Keine Anmeldung ging bisher für Geothermie ein.

Für Photovoltaik wurde wegen des 2008 bereits ausgeschöpften Zubaukontingents für Neuanlagen ein Bescheidstopp verfügt.

Warteliste

Die betroffenen Anlagen werden auf eine Warteliste gestellt. Die Produzenten können ihren Strom in der Zwischenzeit auf dem freien Ökostrommarkt, zum Beispiel an einer Ökostrombörse, vermarkten.

Grundsätzlich erhalten laut BFE alle korrekt angemeldeten Anlagen, die zwischen dem 1. Januar 2006 und dem 30. April 2008 ans Netz gingen oder zu diesem Zeitpunkt über eine Baubewilligung verfügten, einen positiven Bescheid und werden damit für die Einspeisevergütung berücksichtigt.

Grösste Anlage hat Vorrang

Bei gleichem Anmeldedatum erhält jeweils die grösste Anlage Vorrang. Dieses Kriterium kommt derzeit nur bei den Photovoltaik-Anlagen zur Anwendung. Für diese waren allein in den beiden ersten Tagen über 1000 Anmeldungen eingegangen.

2859 gehen leer aus

Der Schweizerische Fachverband für Sonnenenergie, Swisssolar, bedauert in einer Stellungnahme, dass bei der Photovoltaik 2859 Gesuchsteller vorderhand leer ausgehen, «darunter unzählige Landwirte und Hausbesitzer, die auf ihrem Dach einen persönlichen Beitrag an eine zukunftsfähige Energieversorgung leisten wollten».

(li/sda)

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nicht interessant!
solange die politik auf bürgerlicher seite derart unterwandert ist von kreisen der energiewirtschaft, solange sich mit öl und vor allem atomkraft soviel geld verdienen lässt, solange wird niemand interesse zeigen, die erneuerbaren energien richtig zu fördern! was hier in der schweiz getan wird ist hauptsächlich augenwischerei.... wir tun so, als ob wir die saubermänner der welt wären und ja ach sooooo viel für die umwelt täten, aber wenn die politik dann wirklich etwas tun muss und geld sprechen soll für einen nachhaltige entwicklung des schweizer energiemarktes, dann haben wir armen schweizer ja wieder kein geld mehr. dieses fliesst dann besser doch in neue armeeflugzeuge oder panzer...

heute meldet die atel neue rekordgewinne.... also lässt sich mit dem dreckigen atomstrom doch ziemlich gut geld verdienen. logisch versucht diese lobby entsprechend neue atomkraftwerke durchzudrücken! dass sich dabei die atomkraft gar nicht lohnt, da für uranabbau, aufbereitung und alle übrigen massnahmen rund um ein akw mehr energie wegfressen als ein akw jemals liefern kann, darüber spricht da niemand mehr. denn der konsument liefert für jede kwh gutes geld ab.... und die verbrauchswerte steigen und steigen...

wieso also denn diese kleinen bis mittelgrossen projekte erneuerbarer energie wirklich und ernsthaft fördern, solange wir derart goldene kühe in unserer mitte haben, welche offensichtliche geldmaschinen sind? das gibt geld in die bundeskasse und vor allem geld in die taschen der verwaltungsräte und grossaktionäre.... wie da die verflechtung zur politik ist, möchte ich besser gar nicht wissen, aber so kommen wir bestimmt nicht vorwärts mit echter energieförderung alternativer art.... es ist verdammt deprimierend irgendwie!
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